Workshop zum Thema Crowdfunding – academic experience Worldwide e.V.

Workshop zum Thema Crowdfunding

online-einkaufen-verein-unterstuetzen-kleinAm 2. Februar 2017 gestaltete Magdalena Hartmann einen Workshop zu den Themen Fundraising, Crowdfunding und Crowdsourcing. Im Rahmen der Seminarreihe von academic experience Worldwide e.V. setzten sich Studierende und Geflüchtete insbesondere mit der Frage auseinander wie ein Verein, der eine Lobby für geflüchtete Akademikerinnen und Akademiker schaffen möchte, Spendengelder akquirieren kann.

Magdalena Hartmann erklärt in dem Workshop unter anderem warum academic experience Worldwide e.V. auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist. Alle Aktiven sind ehrenamtlich tätig, weshalb sämtliche Spenden direkt in die Projekte fließen wie z.B. in zertifizierte Deutschkurse oder Nahverkehrstickets damit die Teilnehmenden zu den Veranstaltungen kommen können. Der Staat zahlt Sprachkurse nur bis zu einem Sprachniveau von B1. Um studieren oder arbeiten zu können, wird jedoch häufig C1 vorausgesetzt. Auch wird das Crowdfunding-Projekt Gooding vorgestellt, ein Internetportal, auf dem gemeinnützige Organisationen finanzielle Unterstützung und mehr Aufmerksamkeit erhalten. Vereine können mit alltäglichen Online-Einkäufen unterstützt werden. Bei jedem Einkauf, der online und über Gooding vermittelt wird, entstehen Einkaufsprämien, die von den teilnehmenden Unternehmen gezahlt werden. So wird etwas Gutes getan, ohne dabei mehr zu bezahlen.

Der Workshop fand im Rahmen der regelmäßigen Seminarreihe von academic experience Worldwide e.V. statt. Jedes der Seminare ist als offener Raum gestaltet mit dem Ziel einen Austausch zwischen Studierenden und Geflüchteten herzustellen. Im Seminar werden Postkoloniale Studien als Diskussionsgrundlage behandelt, Medien analysiert und mehr über die Konflikte und Probleme in den Heimatländern unserer internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelernt. Dabei wird nicht über die Geflüchteten gesprochen, sondern sie kommen selbst zu Wort. Die Seminare sind öffentlich, kostenfrei und finden in einem zweiwöchigen Rhythmus regelmäßig in Frankfurt statt.